Die Vorbereitung der Invasion in Russland wird fortgesetzt

Quelle: Contra Magazin. Von Thomas Roth
Veröffentlicht: 28.2. 2016

Konstantin Siwkow, Doktor der Militärwissenschaften, gehört zur Gruppe der Analysten, die Informationen für die militärakademische Ausbildung in Russland aufbereiten. Der folgende Text beruht zu wesentlichen Teilen auf diesen Analysen, er wurde aber von mir deutlich gestrafft.

Die Behauptungen, dass ein Krieg der NATO gegen Russland unmöglich ist, sind falsch. Dazu kommt, dass die Spannungen in den Beziehungen ständig wachsen. Und das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass die andere Seite zielstrebig den entscheidenden Krieg vorbereitet.

Das NATO-Jagdflugzeug (die Türkei ist Mitglied der Allianz) schießt den russischen Bomber ab. Als Antwort zerstören die Kräfte der Russischen Föderation im Zusammenwirken mit den syrischen Truppen die Terroristen in der Zone, in der der russische Pilot getötet wurde. Ein Teil der Kämpfer sind Zugewanderte aus der Türkei. Unter Berücksichtigung der außerordentlichen Bedeutung der “Black Boxen” des russischen Flugzeuges für Ankara, sind Gruppen der Sondertruppen der türkischen Armee vor Ort tätig gewesen. Höchstwahrscheinlich wurden sie auch mit den russisch-syrischen Luft- und Artillerieschlägen vernichtet.

Der Umfang der Brückenköpfe

Die NATO erhöht ihr Potential an den russischen Grenzen mittlerweile schon, ohne sich der Mühe einer irgendwie verständlichen Erklärung zu unterziehen. In den baltischen Republiken werden ständig Basen entfaltet, auf denen Technik und Bewaffnung für große Verbände – Divisionen und Brigaden – aufbewahrt wird. Sie wird mit einigen wenigen Fachleuten gewartet und aufbewahrt. Die Personalhauptkontingente können kurzfristig (innerhalb einer Woche) aus den USA auf dem Luftweg ins Baltikum verlegt werden und bereits nach einigen wenigen Tagen sind die aufgefüllten Verbände bereit, den Kampf zu beginnen. Das heißt, man darf sich bezüglich der heute in Osteuropa dauerhaft stationierten Kontingente von Personal nicht irritieren lassen.

Es wird weiter kontinuierlich das Potential der amerikanischen taktischen Kernwaffen vergrößert. Das Programm der Neuausrüstung und Modernisierung der Jagdflugzeuge F-16 und Tornado ermöglicht der Luftwaffe von fünf Ländern der NATO, die Bomben B61-12 zu verwenden. Die Maßnahme befindet sich in der abschließenden Etappe und wird bis 2018 erfüllt sein. Dann werden die Flugzeuge der Luftwaffe der Länder, die früher als nicht nuklear galten – Belgien, die Niederlande, die Türkei, Deutschland und Italien – Träger solcher Waffen. Das ist ein grober Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag. Dazu passt, dass einige NATO-Länder bereits die neuen amerikanischen Jagdflugzeuge F-35 gekauft haben, die von vornherein für die Anwendung nuklearer Munition berechnet sind.

Die russische Führung hat natürlich Sofortmaßnahmen unternommen. Für die Neuausrüstung der Streitkräfte werden präzedenzlose finanzielle und andere Ressourcen aufgewendet. Es werden alle Anstrengungen für die Wiederherstellung des industriellen Potentials des Landes unternommen, vor allem des militärisch-industriellen Komplexes. Radikal wurde der Patriotismus in den Massenmedien und in der offiziellen Rhetorik reaktiviert, was für den moralisch-psychologischen Zustand der Gesellschaft wichtig ist und unter anderem die Bereitschaft der Bürger entwickelt, die Heimat zu schützen.

Wen stört Russland?

Die Befürchtungen eines möglichen Zusammenstoßes mit der NATO sind zum ersten Mal bereits in den sowjetischen Zeiten erschienen. In der Zeit ging man von der realen Möglichkeit eines dritten Weltkriegs aus, eines Krieges nach klassischem Verständnis und man hat die Notwendigkeiten, diese Katastrophe zu verhindern, auf dem höchsten Niveau und weltweit besprochen. Die Wahrscheinlichkeit der bewaffneten Auseinandersetzung mit einzelnen Ländern der NATO und sogar einzelne lokale Kriege wurden immer aktiv unter den Experten besprochen. Jedoch betonten dabei immer alle, dass Russland – die Atommacht – mit seinem Potential die Sicherheit und den Schutz vor einer Aggression der NATO garantiert. Und selbst wenn die Experten die Realität eines bewaffneten Kampfes mit der Türkei in Syrien sehr wohl sehen, sind sie und auch die Politiker davon überzeugt, dass sich die Sache nicht bis zum totalen Krieg mit der NATO entwickeln wird – schließlich haben die Russen einen “nuklearen Knüppel”.

Andererseits erkennen die Gleichen aber auch an, dass Russland für die USA das Haupthindernis auf dem Weg zu weltweiter Dominanz ist. Dabei erleidet in der “Peripheriestrategie” Washington eine Niederlage nach der anderen. Der arabische Frühling hat sich letzten Endes als eine unbefriedigende Operation erwiesen und die russische Einmischung in den syrischen Konflikt und die erfolgreichen Handlungen der Armee Assads drücken heftig auf den amerikanischen Einfluss im Nahen Osten und sogar noch im Mittleren Osten, dort steigert sich der Einfluss der Russischen Föderation genauso heftig. Die Hoffnungen Saudi-Arabiens, seine Positionen in dieser Region zu festigen, erfüllen sich nicht und der Türkei bleibt nur, sich von der Idee der Wiedergeburt des Osmanischen Imperiums zu verabschieden. Für diese Staaten wird sich die Situation weiter merklich verschlechtern. Ankara wird mit hoher Wahrscheinlichkeit entlang seiner Südgrenzen eine kurdische Autonomie in Syrien bekommen, was die Türkei tatsächlich an den Rand des Zerfalls bringt. In Saudi-Arabien wird – in Anbetracht der inneren Widersprüche in Zusammenhang mit der schiitischen Minderheit und der Opposition mit dem Iran, sowie dem offensichtlichen Misserfolg der jemenitischen Kampagne – das Risiko destruktiver Prozesse anwachsen, die auch fähig und groß genug sind, den verhältnismäßig fragilen Staat zu zerstören.

Die Bereitschaft ist eine Frage der Zeit

Unter solchen Bedingungen wächst die Wahrscheinlichkeit unerwarteter, manchmal auch schlecht berechneter antirussischer Handlungen sowohl von den westlichen Eliten, als auch von Ankara und Riad. Jedoch wird der vorhergesagte Angriff in der Regel in den wirtschaftlichen und informationspolitischen Zone angesiedelt, da die Truppen der NATO gegen Kampfverluste sehr empfindlich sind. Es gibt keine Bereitschaft zu harter Konfrontation unter der Bevölkerung dieser Länder, was sich in bedeutendem Maße mit der Ablehnung der Ideologie des Krieges erklärt. Der Westen ist heute sowohl in moralischer, wie auch in ideologischer Beziehung schwach. Die Vorgänge um Afghanistan und den Irak haben es eindrucksvoll vorgeführt.

Jedoch zeigt die Erfahrung der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts, wie sich das deutsche und andere Völker des faschistischen Blocks in einigen wenigen Jahren durch eine mächtige propagandistische Kampagne in grausame Aggressoren verwandelt haben, dass die negative Einstellung der Völker der Länder der NATO sehr relativ ist. Die Technologien des informellen Krieges von heute haben die Zeiten von Goebbels weit überflügelt. Deshalb macht es wenig Sinn, sich auf die friedliche Einstellung der Bevölkerung besonders zu verlassen. (Blicken Sie in die Ukraine. Welche Entwicklung dort in zwei Jahren möglich war.)

Also bleibt ein Haupttrumpf – die Kernwaffen. Es ist ein sehr gut wirkender Schlüsselfaktor. Aber nur unter bestimmten Bedingungen:

Der erste von ihnen ist – das ununterbrochene und sichere funktionieren des Führungssystems der nuklearen Kräfte. Ein Verstoß dagegen würde für den Aggressor bedeuten, dass die Bedrohung eines sogar gefechtsbereiten nuklearen Arsenals sehr gering ist.

Die zweite besteht im menschlichen Faktor. Es ist die Entschlossenheit der höchsten militärpolitischen Führung – des Präsidenten genauer gesagt – die Kernwaffen auch einzusetzen. Das ist für ihn eine außerordentlich komplizierte Sache.

Die dritte Bedingung besteht in der Erhaltung der Kampfbereitschaft der Systeme der nuklearen Ausrüstungen. Sie können nämlich auch in konventioneller Weise zerstört, ergriffen oder neutralisiert werden. Bei den Landanlagen werden es Diversionsgruppen machen. Die strategische Luftflotte wird auf den Flugplätzen blockiert. Die U-Boote mit den ballistischen Raketen werden in den Häfen/Basen zerstört.

Wenn man das Problem von dem Standpunkt aus betrachtet, dass ein Drehbuch produziert werden soll, bei dem die Schlüsselfaktoren, die die NATO von einer militärischen Aggression gegen Russland abhalten, möglichst beseitigt sein sollen, dann können wir getrost davon ausgehen, dass in den Stäben der Allianz alles schon ausgezählt ist.

Die schrittweise Aggression

Um sich für den direkten Angriff zu entscheiden, muss der Aggressor davon überzeugt sein, dass es ihm unter Berücksichtigung aller wesentlichen Faktoren gelingen wird, zu siegen. Bei der drückenden wirtschaftlichen und militärstrategischen Überlegenheit der NATO, insbesondere der USA, müssen folgende Bedingungen geschaffen werden, um den Kräften der allgemeinen Verwendung der Streitkräfte der Russischen Föderation erfolgreich begegnen zu können:

1. Die moralisch-psychologische Vorbereitung der Bevölkerung der Länder der NATO auf die Führung einer großzügigen Militärkampagne muss weit vorangetrieben sein.

2. Der Wille zum Widerstand bei den herrschenden Eliten und dem Volk muss unterdrückt und die staatliche Verwaltung sollte zerrüttet sein.

3. Das nukleare Potential sollte neutralisiert sein – nach Möglichkeit in Kombination mit der Zerrüttung der Militärverwaltung.

Wenn man sich daraufhin die russische Problematik in den westlichen Massenmedien mal genauer betrachtet, kann man genau erkennen, dass die erste dieser Aufgaben dort schon aktiv bearbeitet wird. Es wurden bereits Maßnahmen zur Unterdrückung der Bereitschaft der herrschenden Eliten Widerstand zu leisten, ergriffen. Dabei sind insbesondere das Embargo und die Sanktionslisten zu nennen, deren Wirkung direkt auf die Eliten gerichtet ist. Man muss einfach zur Kenntnis nehmen, dass der Westen auf Beschränkungsmodus geht, obwohl er dabei sogar seiner eigenen Wirtschaft ernsthafte Schäden zufügt. Das zeugt von der Entschlossenheit um jeden Preis, die Sache bis zum logischen Ende zu führen.
Innerhalb Russlands wird ebenfalls eine aktive Arbeit geleistet. Die Vertreter der intellektuellen Elite des westlich orientierten Lagers versuchen, dem Präsidenten die Notwendigkeit zu beweisen, auf den liberalen Kurs der Wirtschaftsstrategie der 90er Jahre zurückzukehren. Aus der Zahl der Vertreter des großen Business, der Leiter des mittleren und höchsten Niveaus in den föderalen und regionalen Organen tragen welche zum Entstehen der Probleme bei, die zur wesentlichen Senkung der Qualität des Lebens der Bevölkerung führen. Die Hinweise des Präsidenten werden fast öffentlich sabotiert. Die Erörterung des einzig und allein möglichen Weges der Wiedergeburt der Industrie – der radikalen Erhöhung der Rolle des Staates in der Wirtschaft – ist ganz tief begraben. Außerdem wird eine neue Welle der Privatisierung der Unternehmen und der Objekte von strategischer Bedeutung eingeleitet. Sogar Uralwagonsawod (sie haben den Armata entwickelt) soll zu 25 Prozent privatisiert werden. Zur Privatisierung werden aktiv ausländische Teilnehmer eingeladen. Man kann nicht daran zweifeln, dass diese (oder ihre Vertreter in Russland) an der Seite bleiben werden.

Und wenn sie zu Eigentümern der Verteidigungsunternehmen geworden sind, können sie nicht nur Zugang zu den neuen Entwicklungen verlangen, sondern auch die Möglichkeit bekommen, die Tätigkeit des ganzen Zweiges zu beeinflussen. Und die voraussichtliche Privatisierung der Objekte der Infrastruktur, besonders der Transportbranche (die größten Flughäfen und die Russische Eisenbahn) wird den ausländischen Gesellschaften ermöglichen, die Lieferungen im Interesse der russischen Streitkräfte zu kontrollieren. Gleichzeitig werden Maßnahmen durchgeführt, die für die Wirtschaft nicht von Interesse sind, aber als Indikatoren für die Größe sozialer Spannungen genutzt werden können. Ein beispielhaftes Projekt ist die Einführung biometrischer Pässe, die den USA ermöglicht, komplette und glaubwürdige Informationen über den Zustand der russischen Gesellschaft zu bekommen. Das heißt, es läuft die Lösung der zweiten Schwerpunktaufgabe – die Unterdrückung des Widerstandswillens der herrschenden Eliten und des Volkes sowie die Zerrüttung der staatlichen Verwaltung – auf Hochtouren. Es ist die erste Etappe der Vorbereitung des militärischen Einfalls in Russland. Sie wird dann enden, wenn vor dem Hintergrund von Massenprotesten wegen Unzufriedenheit ein bedeutender Teil der föderalen Machtorgane diskreditiert sein wird und sich die Inneren Spannungen eine Ausbruchsmöglichkeit suchen.

Der Schlag auf den Kopf

Die zweite Etappe der Schaffung von Unordnung in der staatlichen Verwaltung und der Unterdrückung des Willens zum Widerstand der herrschenden Eliten wird mit dem Übergang zum Einsatz von Waffen zwischen den Protestierenden und der Ordnungsmacht endgültig entschieden sein. Die Zerrüttung der Steuerungssysteme der nuklearen Kräfte und der Verlust der Kontrolle über den Luftraum werden die Voraussetzungen für die unmittelbar bevorstehende Invasion schaffen.

In der UNO, in den anderen internationalen Organisationen und in den Massenmedien wird Hysterie über Russlands Kontrollverlust über die Massenvernichtungswaffen entfacht und gleichzeitig die Bedrohung in den Mittelpunkt gespielt, dass diese Waffen in die Hände der Terroristen gelangen. Die USA und NATO können sich folgenlos entscheiden, die Spezialeinsatzkräfte, alle möglichen Raketen, die taktische und strategische Luftflotte für die physische Neutralisation der russischen Nukleartruppen, vor allem an den Punkten ihrer Dislozierung und des Kommunikationssystems zu verwenden. Das wird die erste Etappe der direkten militärischen Invasion. In Gestalt von sogenannten Aufständischen können dann die NATO-Kräfte für Sonderoperationen die Aufgabe der Neutralisation der Elemente des Kommunikationssystems in den großen Städten, einschließlich Moskaus, lösen. Solche Handlungen werden unabhängig davon durchgeführt, ob es dafür ein Mandat der UNO gibt oder nicht.

Bei landesweit sich ausbreiteten Unruhen kann die Verlegung der Truppenteile und Einheiten der Kräfte Spezialoperationen sich sowohl auf dem Luftweg, als auch zu Lande oder über das Meer verwirklichen. Die Agenten werden ihren Einfluss in Russland zur Schaffung günstiger Bedingungen für die Festlegung der Angriffsziele nutzen. Nach der erstrangigen Neutralisation des nuklearen Potentials werden zur Festigung des Erfolges die NATO-Kräfte des schnellen Reagierens auf das russische Staatsgebiet geführt.

Wahrscheinlich werden in Zusammenhang mit einem ähnlichen Drehbuch in den Grenzbezirken Russlands die Gruppierung der Kräfte für spezielle Operationen und die Truppenteile der schnellen Entfaltung eingesetzt. Ihre jetzige geringe Personalstärke, wie schon oben gesagt wurde, sollte nicht täuschen.

Worauf bereitet man die Ukraine vor

Das Erscheinen ausländischer Truppen auf dem Hoheitsgebiet Russlands wird natürlich den Zorn der Bevölkerung auslösen, deren aktivster Teil die Waffen in die Hand nehmen wird. Selbständig werden vereinzelte Truppenteile und Einheiten der Streitkräfte und der Truppen des Innenministeriums den Kampf gegen die Besatzer beginnen. Aber ihre Handlungen werden schlecht koordiniert sein. Die Einheiten der Kräfte des schnellen Reagierens der NATO können wahrscheinlich den Widerstand mit geringen eigenen Verlusten neutralisieren. Aber es wird der Anlass dafür sein, zur zweiten Etappe des Krieges überzugehen: dem massiven Einfall in Russland.

Die Drehbücher wurden in anderen Ländern erprobt. Ursprünglich wurde die Angriffsoperation zur endgültigen Vernichtung der russischen Luftwaffe und Luftabwehr durchgeführt. Aber sie werden schon desorganisiert sein und so eine Kampagne ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr erforderlich. Aus demselben Grund erwarten die NATO-Truppen kaum organisierten Widerstand der Landstreitkräfte. Für das operative Überraschungsmoment bildet man die Invasionsgruppierung aus dem Bestand der Kräfte, die bereits in Friedenszeiten ihren aktiven Dienst versehen. Sollte es notwendig sein, ergänzt man über eine geheime Mobilmachung.

In so einem Kontext klingen doch die wahnsinnigen Behauptungen der Kiewer Politiker und Militärs zur Rückholung der Krim vollkommen erklärbar. Die ukrainische Armee wird die wichtigste Komponente der NATO-Gruppierungen. Sie ist in der ethnokulturellen Beziehung identisch, spricht russisch, sie ist für die Führung von speziellen geheimen Handlungen auf dem Hoheitsgebiet Russlands vor der Entfaltung der Hauptgruppierung der Kräfte unersetzlich, insbesondere die ukrainischen Speznas. Der übrige Teil der ukrainischen Armee wird eine der Hauptkomponenten der ersten Staffel der Landstreitkräfte der NATO sein, die sie sich bemühen werden, in den gefährlichsten Richtungen dafür zu sorgen, dass die Verluste bei den Kontingenten aus den Ländern Europas und den USA gering bleiben. Diese Kräfte können dann die Grundlage der Truppenteile sein, die in den besetzten Gebieten die Kontrollfunktion wahrnehmen.

Die Völker Russlands werden höchstwahrscheinlich zum Partisanenkampf übergehen. Jedoch wird der ohne äußere Unterstützung nicht lange dauern. Die einheimische Bevölkerung wird sich, das ist am wahrscheinlichsten, dem grausamsten Genozid unterziehen, dem niemand entgegenwirken kann und den sogar nicht mal jemand tadeln kann.

Das vorgestellte Drehbuch ist hypothetisch, aber es kann verwirklicht werden. Für seine Realisierung unter den jetzigen Bedingungen gibt es wenig Chancen, doch es gibt sie. Der Krieg Russlands gegen die NATO kann wie beschrieben sein. Nicht in Form von den Panzerkeilen des Jahres 1941, sondern in einer komplexeren, komplizierten und vielseitigen Form, in den ersten Etappen sehr verdeckt. Die Vorbereitung auf den Angriff muß rechtzeitig ans Tageslicht gebracht werden und bereits in den ersten Etappen pariert werden.

Apropos, wann denken Sie, werden die Sanktionen aufgehoben und die Isolationsversuche aufgehoben?

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